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Innere Landkarte / VAKO (G)

Die Innere Landkarte

Die innere Landkarte ist nur eine Metapher für die Tatsache, dass jeder Mensch seine Erfahrung mit der Realität auf individuelle Weise verarbeitet.

Vom seiner Geburt an, macht jeder Mensch seine eigenen, einzigartigen Erfahrungen. Du, ich, jeder, wir alle haben viel gemeinsam, doch erleben wir unsere ersten Stunden, unsere Kindheit, Pubertät, unser Elternhaus, die Schule, alles jeder für sich. Im Laufe der Jahre bekommen wir eine Vorstellung davon, wie die Welt funktioniert.

Wir alle nehmen, die Umwelt unterschiedlich wahr. Wir sehen und erleben die Dinge verschieden.

Unsere Wahrnehmung der Dinge formt sich durch unsere Erziehung, unsere Erlebnisse bis zum heutigen Tag und unter welchen Sinneskanalen wir diese Erlebnisse abgespeichert haben.

Wir haben uns eine Landkarte der Welt gemacht – eine Landkarte die wir in unserem Inneren tragen, eine Innere Landkarte

Die innere Landkarte wird von unserem Unterbewussten in jedem Moment herangezogen, um die aktuelle Situation interpretieren, bewerten und einordnen zu können.

Wir haben also in unseren Köpfen also nicht nur die Realität selbst sondern ein reduziertes und verzerrtes Abbild der Realität, das sich von Mensch zu Mensch gewaltig unterscheidet kann.

 

V A K O (G)

Wir nehmen unsere Umwelt durch unsere fünf Sinne wahr.

Genauso allerdings wie wir Menschen von unserem Verhalten her unterschiedlich sind, z.B. gibt es Links- und Rechtshänder, eher mathematisch-naturwissenschaftlich oder sprachlich Begabte, mehrheitlich handwerklich oder stärker theoretisch veranlagte Menschen, genauso unterscheiden wir uns hinsichtlich der Art und Weise, wie wir schwerpunktmäßig Informationen aufnehmen. Das heißt, wir haben einen bevorzugten/dominanten Wahrnehmungskanal. Dabei spielen drei unserer fünf Sinne eine Hauptrolle.

 

Der

*  visuelle (Auge),

*  auditive (Ohr) und der

*  kinästhetische (Gefühl)

Wahrnehmungskanal. Schmecken und riechen (gustatorisch bzw. olfaktorisch) haben eher eine nachgeordnete Bedeutung. 

Kommunizieren zwei Menschen aus dem gleichen Wahrnehmungskanal heraus miteinander, verstehen sie sich am besten.

Ein technischer Vergleich macht dies auch deutlich. Sende ich mehrheitlich auf UKW, darf ich mich dann nämlich nicht wundern, wenn ein Teil meiner Botschaft nicht ankommt oder nur teilweise verstanden wird, wenn mein Partner in erster Linie auf Mittelwelle sendet und arbeitet.